Persönliches Statement des Referenten des Queer-Paradies, Referat des Studierendenrates der Friedrich-Schiller Universität Jena

Durch eine Anfrage von Herrn Huchtemann an die Referatsleitung, sowie den Vorstand der QueerLoungeJena, ergriffen diese die Initiative mit der Planung des CSD 2019 und luden dazu alle Interessierte ein.

Wir als Referat haben uns 2019 in Rahmen unserer Möglichkeiten beteiligt. Dabei haben wir einen großen Teil zur Finanzierung, Organisation sowie Logistik beigetragen. Das Referat hat aus seinen Mitteln für den externe Förderantrag des Finanzträgers (QueerLoungeJena e.V.) 750,00 € bereitgestellt.

Dem Referat obliegt es Mittelfreigaben und Referentenfreigaben im StuRa und bei den entsprechenden Gremien einzureichen. Dadurch die Finanzierung des CSD 2019 auf der Kippe stand, sprang das Referat für die Finanzierung des Rahmenprogramm ein. Darüber hinaus wurden Mittel für Werbezwecke genutzt. Eine detaillierte Aufstellung darüber liegt vor und kann beim Referat nachgefragt werden. Auch eine Honorarleistung für den Referenten erfolgte, weil die Vergütung der Arbeitsleistung als angebracht und angemessen seitens des StuRa erachtet wurde.

In diese Vorgänge (Antragsstellung) wurde sich intensiv von Seiten des CSD Bündnisses, insbesondere von Seiten des Koordinators massiv und ohne Absprache eingemischt, Fehleinformation auf den Planungstreffen mitgeteilt, welche zu einem erheblichen Arbeitsaufwand geführt haben, zu Disharmonie und auch fast die Finanzierung des Projektes CSD gefährdet hätten. Durch diese „Einmischung“ verzögerte sich unter anderen die Zahlung an die beteiligten Projektpartner (Mieten), Kooperationspartner und Referenten*in (Honorare).

Alle Anträge, wurden mit dem entsprechenden Anlagen und Begründungen von Seiten des StuRa‘s, des Haushaltsverantwortlichen sowie den Kassenverantwortlichen und Referenten überprüft und in die Sitzungen (Vorstandssitzung Sitzung des Studierendenrates) eingebracht und zur Abstimmung gebracht. Es gab keinerlei Beanstandungen.

Auch hinsichtlich der Queer Beat Semesterparty – CSD Aftershow Party wurden mehrfach Fehlinformation in Umlauf gebracht. Diese Party hätte auch stattgefunden, wenn es keinen CSD gegeben hätte. Die Planung dafür erfolgte bereits im November 2018, bevor das Projekt CSD 2019 ins Leben gerufen wurde. An dieser Planung war auch der Koordinator des CSD als damaliges Rederatsmitglied beteiligt und informiert. Die Party wurde aus diesen Gründen als separate Veranstaltung behandelt und nicht der Abrechnung des CSD Rahmenprogramm zugeordnet. Die Antragsstellung erfolgte vor den Anträgen, welche das Rahmenprogramm des CSD betrafen. Auch die getätigten Vorwürfe (unkooperativ, unsolidarisch, unsozial, gekrallt) sind für uns nicht nachvollziehbar.

Wir als Referat weißen, sowie auch der StuRa, die vorgebrachten Vorwürfe (Fehler bei Antragsstellung, Abrechnung, der persönlichen Bereicherung) zurück. Diese Vorwürfe wurden genutzt um einzelne Personen zu diskreditieren bzw. das Referat und somit auch den StuRa der FSU Jena in einer negativen Weise darzustellen.

Dieser Sachverhalt ist an den StuRa Vorstand herangetragen und bereits behandelt und geklärt wurden. Hierzu kann jeder seine Anfrage jederzeit an den StuRa, sowie die Beiteiligten richten.

Weiterhin, gab es kein weiteres Auswertungstreffen des CSD (offenes Ergebnis), trotz mehrfacher Anfragen, offener Angelegenheiten, zu oben genannten Punkte (Finanzierung etc. ), diese abschließend zu besprechen. Diese Anfrage fanden leider keine wirkliche Beachtung und sind bis heute nicht abschließend geklärt.

Warum wir die Information jetzt erst veröffentlichen: Als erstes, als eine Reaktion auf das Statements des CSD Bündnisses (www.csd-jena.de) vom 20.01.2020, welches wir aus unser Sicht nicht unkommentiert in den Raum stehen lassen können und auch nicht wollen.

Uns geht es darum zu zeigen, dass wir Transparent unsere Information jeden zugänglich machen. Wir möchten das sich jeder ein Bild über den vorliegenden Sachverhalt sowie den CSD 2019 machen kann und die Argumentation von beiden Seiten eine Betrachtung findet, infrage kommt bzw. diese gehört wird.

Weiterhin wollen wir damit die Grundlage schaffen für die Zukunft, Fehler zu vermeiden, Finanzierung zu gewährleisten, Zusammenarbeit anbieten, Ressourcen (z.B.: angeschaffte Mittel) nutzen, zu bündeln um gemeinsam die Queere Vielfalt in zu präsentieren.

Mit freundlichen Grüßen
Die Referenten des
Referat Queer Paradies